Unfallschutz am Bau

Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Bau- und Montagearbeiten

Die Unfallquote in der Bauwirtschaft ist mehr als doppelt so hoch im Vergleich zur gesamten gewerblichen Wirtschaft.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) hat daher das Arbeitsprogramm "Bau- und Montage" erstellt, um die Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen der Bau- und Montagearbeiter zu senken.

 

In Hamburg arbeiten das Amt für Arbeitsschutz (Abteilung Arbeitnehmerschutz) und das Amt für Bauordnung und Hochbau im GDA- Projekt „Bau- und Montagestellen" zusammen.

 

Das Arbeitsprogramm gliedert sich in Baustellenbesichtigungen, Unternehmer-, Bauherren- und Koordinatorengespräche. Besondere Aufmerksamkeit gilt seitens des Amtes für Arbeitsschutz bei Baustellenbesichtigungen der Sicherheit von Beschäftigten bei Rückbau/Abbrucharbeiten. Im Focus stehen dabei der Umgang mit Gefahrstoffen, wie PAK, PCB, Asbest, KMF, Holzschutzmittel sowie biologischen Arbeitsstoffen, vor allem Schimmel und Taubenkot. Zudem wird die Angemessenheit von Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Unterweisungen und Sicherheitsmaßnahmen auf den jeweiligen Baustellen geprüft.

 

Ziele:

  • den Arbeitsschutz systematischer wahrnehmen
  • das Sicherheitsbewusstsein erhöhen
  • Arbeitsabläufe professioneller planen und koordinieren
  • psychischen Fehlbelastungen senken

 

Um diese Ziele zu erreichen werden im Verlaufe des Projektes bundesweit Fachveranstaltungen und Schulungen für Unternehmer und Führungskräfte angeboten. Titel: Bau und Montagearbeiten – so können Betriebe Unfallrisiken reduzieren.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.gda-portal.de

Anfragen senden Sie bitte per E-Mail an stefan.johannsen@bgv.hamburg.de